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Junge Wehrleute aus dem Kreisgebiet absolvieren Prüfungen - Grundausbildung abgeschlossen 44 junge Feuerwehrleute haben bei den Abschlussprüfungen auf dem Gelände des Schulzentrums Rahden ihr vielfältiges Können unter Beweis gestellt.»Ziel des Lehrgangs der Ausbildungsgemeinschaft der Städte und Gemeinden Espelkamp, Hille, Rahden und Stemwede ist es, den Nachwuchskräften die Grundlagen der Feuerwehr zu erklären und beizubringen und somit den Grundstein für ihre Ausbildung zu legen,« sagte Andreas Berg, Pressesprecher der Rahdener Feuerwehr. Vor allem das Zusammenspiel im Team war bei den aktionsgeladenen Aufgaben, die es zu bewältigen galt, von hoher Bedeutung. In Anwesenheit von Wehrführern und Ausbildungsbeauftragten aus dem Umkreis stellten die jungen Männer und Frauen verschiedene Einsätze nach, bei denen sie ihre erworbenen Fähigkeiten beweisen konnten. Auf diese Prüfung hatten die angehenden Feuerwehrleute aus Espelkamp, Hille, Rahden und Stemwede lange hingearbeitet. Insgesamt befassten sich die Teilnehmer etwa 100 Stunden mit Theorie und Praxis. Bereits am 25. Januar hatte der Grundlehrgang für eine der Gruppen mit einer Theorieeinheit in Stemwede begonnen, eine weitere Gruppe erlernte ab dem 13. September in Rahden die gleichen Inhalte. Die Teilnehmer waren in diesem Jahr erstmalig aufgeteilt worden, da so intensiver auf die Inhalte eingegangen werden konnte und sich zudem die Belastung für die Kameraden verringerte. Der theoretische Unterricht wurde von den Brandmeistern der Stadtwehr Rahden sowie den Brandmeistern der Gemeinde Stemwede in den Gerätehäusern Rahden und Twiehausen durchgeführt.Hier wurden Themen wie Brand-und Löschlehre, Rechte und Pflichten des Feuerwehrmannes, Knoten und Stiche, Atemschutzgrundlagen, Unfallverhütungsvorschriften, Fahrzeug- und Gerätekunde und einiges mehr behandelt – Dinge, die bei einem Einsatz im Ernstfall Leben retten können. Auch in der Praxis gab es einiges zu lernen. Der Schwerpunkt lag auf dem Löscheinsatz, der sowohl auf dem Außengelände des Gewerbegebietes Rahden-Ost als auch im Schulzentrum Rahden geübt wurde. Die jungen Wehrleute lernten die verschiedenen Löschtechniken und Löschmöglichkeiten mit den Fahrzeugen und Geräten kenne. Einen weiteren Teil der Zeit nahm die »Technische Hilfeleistung« in Anspruch. Als am Samstag genau diese Fähigkeiten gefragt waren, überzeugten alle jungen Leute. In schneller, präziser Zusammenarbeit wurden Einsatzfahrzeuge entladen, Schläuche gelegt und Rohre verknüpft. So zeigten sich am Ende sowohl Ausbilder als auch Lehrgangsteilnehmer zufrieden. In den Pausen zwischen den Prüfungen wurden alle von dem Rahdener Partyservice Feinkost Hofmann verpflegt und im Anschluss an den gelungenen Lehrgang gab es noch ein gemeinsames Grillen. Hier zahlte sich einmal mehr der Neubau des Rahdener Gerätehauses aus, wo gemütlich beisammen gesessen werden konnte. Der stellvertretende Wehrführer Carsten Kunter konnte am Ende nur loben: »Ich bin wirklich sehr zufrieden. Die Teilnehmer haben Engagement und Freude an der Grundausbildung bewiesen.« Seinen Dank richtete Kunter auch an die Ausbilder, an Feinkost Hofmann, die Kantine des Löschzuges Rahden sowie an die Firmen Hilker und Huster, die großzügig ihr Gelände zur Verfügung gestellt hatten.
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